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1. Weltkrieg weitgehend zum erliegen. Wenige Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges versuchten die Menschen den düsteren Kriegsjahren zu entfliehen und die ersten Schritte in eine friedliche Zukunft zu gehen - wir schreiben das Jahr 1925. Die in dieser Zeit bereits bestehende Handballhochburg Mitteldeutschlands, Weissenfels, wurde auch durch Talente aus dem Umland verstärkt, was zu dem Zeitpunkt niemand ahnen konnte, sollte die kleine 1000 Seelengemeinde Prittitz über Jahrzehnte eine bedeutende Rolle im Handballsport Sachsen-Anhalts und darüber hinaus einnehmen. Click on image to enlarge picture
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| 1904 | Gründung des Männer-Turn-Verein Prittitz durch Friedrich Bornschein, Emil Friedrich, Gustav Herzog und Otto Riel in der Gaststätte Kabisch in Prittitz, als Vereinsfahne einigte man sich auf die Farben Rot-Weiss. |
| 1925 | Das Vereinsleben nahm nach dem 1. Weltkrieg wieder Gestalt an, die Sektion Handball sollte für viele Jahrzehnte recht erfolgreiche Arbeit leisten. Da Sportstätten nicht existierten, wurde auf Wiesen sowie im Großgarten des Rittergutes Dippe gespielt |
| 1932 | Einweihung des neuen Sportplatzes hinter der Gaststätte Kabisch in Prittitz |
| 1937 | Sieger in der Bezirksklasse und Aufstieg in die Gauliga |
| 1938 | Handball-Städteturnier in Breslau, für das sich 100
Mannschaften beworben hatten. Die Weissenfelser Stadtmannschaft,
verstärkte sich mit Prittitzer Spielern wie Martin Böhme und Erich Müller, erkämpfte sich unerwartet den Einzug in das Finale gegen die Mannschaft von Hamburg. Zur Halbzeit lagen die Weissenfelser vor begeisterten 25.000 Zuschauern mit 8:2 in Führung. Mit 15:5 Toren siegte die Stadtauswahl von Weissenfels über Hamburg und wird von 40 Deutschen Stadtauswahlmannschaften die beste Deutsche Stadtelf im Jahre 1938. |
| 1939-1945 | Das gesamte Spielgeschehen kam durch die Kriegsereignisse zu erliegen |
| 1949 | 8:6 Sieg über Motor Staßfurt und damit Teilnahmeberechtigung an den Landesmeisterschaften von Sachsen-Anhalt |
| 1950 | Vizelandesmeister von Sachsen-Anhalt hinter Polizei Magdeburg sowie Teilnahme an der I. DDR Meisterschaft im Hallenhandball in Leipzig |
| 1953-1954 | Bezirksmeister und Aufstieg in die DDR Liga Süd und Baubeginn eines grösseren Sportplatzkomplex in Prittitz |
| 1954 | Gründung der BSG Empor Weissenfels |
| 1959 | Einweihung der Friedrich Ludwig Jahn Kampfbahn mit Spielplatz für Feldhandball, Aschenlaufbahn, Weitsprunganlage, Kleinfeldplatz u.v.a.m. |
| 1963 | Meister in der Liga Süd und damit Aufstieg in
die höchste Spielklasse, der DDR Oberliga, es wurden renommierte
Mannschaften wie Dynamo Halle, DHFK Leipzig, Motor Eisenach usw.
empfangen und 1964 kam der Torschützenkönig der Oberliga mit 118 Toren
aus Prittitz, ebenfalls in Folge 1965 mit 125 Toren, es war Armin Kulik. Prittitz verlor gegen den ASK Berlin nur knapp mit 16:20 vor über 1000 Zuschauern, mehr als Prittitz zu diesem Zeitpunkt Einwohner hatte |
| 1970 | Das Ende des Feldhandballs in Deutschland, Österreich und der Schweiz, es fand nur noch Hallenhandball statt, auf Grund mangelnder Trainingsmöglichkeiten begann von da an der Abwärtstrend des über viele Jahre so erfolgreichen Prittitzer Handball |
| 1976 | Die BSG Empor Weissenfels belegte nach dem Aus des Feldhandballs in Deutschland, überwiegend sichere Mittelplätze in der Hallenhandball Bezirksliga Halle. |
| 1984 | Am Ende dieser Spielperiode belegten die Prittitzer den 4. Platz in der Bezirksliga |
| 1990 | Durch die politische Wende in Deutschland, war
nun auch das Ende der BSG Empor Weissenfels gekommen, in Prittitz wurde
der SKV Prittitz 1925 gegründet. Die Handballer spielten nunmehr in der Verbandsliga Staffel Süd und belegten überwiegend Mittelplätze bis Mitte der 90er Jahre |
| 1995 | Es erfolgte der Abstieg in die Bezirksliga, in der die Prittitzer Handballer bis zum heutigen Tage spielen |
| 2001 | Die Prittitzer Handballer spielen weiterhin in der Spitzengruppe der Bezirksliga, ein Aufstieg in die Verbandsliga-Süd ist nicht auszuschließen und wäre ein dringend notwendiger, aber auch wichtiger Schritt nach vorn. |
| 2006 | Die seit 1999 bestehende Spielgemeinschaft, HSG Prittitz-Giekau, in der die Prittitzer Handballer mit Handballfreunden aus dem Nachbarort Gieckau verbunden waren, geht zu Ende, man kam über die Bezirksliga Süd nicht hinaus |
| 2007 | Mit dem TSV 1896 Reichardtswerben wird die SG Saaletal Reichardtswerben-Prittitz gegründet, gespielt wird in der Bezirksliga Süd, Ziel ist der Aufstieg in die Verbandsliga Süd |
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Vizelandesmeister Sachsen-Anhalt 1950 |
Aufstieg in die DDR-Oberliga 1963 |
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von links nach
rechts: |
stehend von links
nach rechts: |
| Im Jahre 1999 erfüllte
sich ein jahrzehnter langer Wunsch vieler Handballfreunde in Prittitz,
der Bau und schließlich die Einweihung einer Sporthalle. In der
Bauphase spürte man eine lange nicht dagewesene
Sportbegeisterung, diese wurde von ehemaligen Handballfreunden
genutzt, um viele Erinnerungen aus 75 Jahren Handballgeschichte in Prittitz zusammen zu tragen und anlässlich der Einweihung der Prittitzer Sporthalle am 28. August 1999 in Form einer Handballchronik zu veröffentlichen. Weitere Informationen rund um den Handballsport aber auch der Spielplan der Prittitzer Handballer für die jeweils laufende Saison finden Sie auf der Webseite des Handballverbandes Sachsen-Anhalt oder über den Handballink auf dieser Seite oben rechts. Die Prittitzer Handballer gehen vom August 2007 bis zum Mai 2013 mit dem TSV Reichardtswerben einen gemeinsame Weg. Man gründet den SG Saaletal Reichardtswerben. Im Mai 2013 wurde in Stößen ein
neuer Verein aus der Taufe gehoben, der HSV Naumburg-Stößen wird
nunmehr mit dem SKV Prittitz unter dem Vereinsnamen HC-Burgenland um
Erfolge im Spielbetrieb kämpfen. Aktuelle Informationen bekommen Sie auf der Webseite des HC Burgenland www.hc-burgenland.de Zur Prittitzer Handballgeschichte
können interessierte Handballfreunde Informationen bekommen, nutzen Sie
dazu meine E-Mail-Adresse |
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